VOM WEISSEN SAFT ZUM SCHWARZEN GUMMI
slide1-text-bg-green.png
slide1-text-bg-green.png
slide2-text-bg-white.png
KAUTSCHUK HÄLT DIE WELT IN BEWEGUNG
70 % der weltweiten Kautschukproduktion wird in der Reifen - und Autoindustrie verwendet.
slide1-text-bg-green.png
slide2-text-bg-white.png
40.000 PRODUKTE
30 % der weltweiten Kautschukproduktion dient der Herstellung von über 40.000
Produkten des industriellen persönlichen Bedarfs.
slide3-text-bg-green.png
BEEINDRUCKENDE HOLZNUTZUNG
slide3-text-bg-white.png
Während ihrer Umtriebszeit absorbieren Kautschukplantagen CO2 und wirken so dem Klima-
wandel entgegen. Nach der Fällung wird ihr wertvolles und vielseitig verwendbares Holz der
Holzindustrie zugeführt und zu zahlreichen Bau- und Holzprodukten verarbeitet.

Deutsche Säge- und Holzindustrie stellt FSC-Zertifizierung in Frage

Ein internes Papier von HessenForst, in dem der Landesbetrieb die Auswirkungen und den Nutzen der FSC-Zertifizierung untersucht und dabei zu einem vernichtenden Urteil kommt, sorgt für rote Köpfe bei den Exponenten einer nachhaltigen Wald- und Forstwirtschaft.

FSC steht für Forest Stewardship Council und ist eine bekannte Non-Profit-Organisation, welche seit 1993 international und seit 1997 in Deutschland ein System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft anbietet. Hierzu entwickelte der FSC einen allgemeinen und länderübergreifend einheitlichen Standard, der aus zehn Prinzipien und Kriterien besteht, deren Anwendung und Umsetzung der FSC jährlich überprüft. Im Kern geht es um die Sicherung einer nachhaltigen Waldnutzung durch die Einhaltung umweltschonender, sozial verantwortlicher und wirtschaftlich rentabler Bewirtschaftungsrichtlinien. Ein ursprüngliches Ziel der FSC-Zertifizierung war der Schutz der verbleibenden Ur- und Regenwälder in tropischen und subtropischen Gebieten, aber auch von Primärwäldern in Ost- und Nordeuropa. Um einerseits im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, andererseits aber auch im Zuge eines erhöhten Umweltbewusstseins der Gesellschaft, sind in den letzten zwanzig Jahren weltweit zahlreiche Wald- und Forstwirtschaften dazu übergangen, ihre Wälder, Forste und Betriebe durch den FSC zertifizieren zu lassen.

Offenbar steht aber der betriebliche Aufwand zur Erlangung und jährlichen Erneuerung der FSC-Zertifizierung, insbesondere in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz, wo strenge nationale und regionale Wald- und Forstgesetze ohnehin dafür sorgen, dass Wald- und Forstflächen nachhaltig bewirtschaftet werden, in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Mehrwert und Nutzen, den die Zertifizierung erlauben sollte. Auch wenn die FSC-Zertifizierung zwischenzeitlich in breiten Kreisen der Bevölkerung durchaus ein Begriff ist, ist der Konsument größtenteils nicht bereit einen höheren Preis für den deutlich höheren Produktionsaufwand zu bezahlen.

Die deutsche Säge- und Holzindustrie stellt außerdem fest, dass die Anwendung der FSC-Prinzipien aus ökologischer Sicht im deutschen Forst keine Verbesserung für den Wald bringt - dies weil bereits ein hohes und weltweit vorbildliches Niveau, durch die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Bewirtschaftungsrichtlinien und durch die Umsetzung einer fortschrittlichen Forstwirtschaft, gewährleistet wird. Andererseits muss aber mittel- bis langfristig mit negativen wirtschaftlichen Auswirkungen für die deutsche Forstwirtschaft gerechnet werden. Aus Sicht der hessischen Holz- und Forstwirtschaft besteht außerdem ein Wettbewerbsnachteil, weil die FSC-Standards und die Vergabe des FSC-Zertifikats weltweit und sogar innerhalb Europas sehr unterschiedlich praktiziert wird.


© TIMBERFARM

Dieser Inhalt ist online nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an Ihren Kundenberater.

Timberfarm GmbH
Friedrich-Ebert-Str. 31
40210 Düsseldorf

Tel: +49(0)211/64958-100
Fax: +49(0)211/64958-200

info@timberfarm.de