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KAUTSCHUK HÄLT DIE WELT IN BEWEGUNG
70 % der weltweiten Kautschukproduktion wird in der Reifen - und Autoindustrie verwendet.
VOM WEISSEN SAFT ZUM SCHWARZEN GUMMI
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40.000 PRODUKTE
30 % der weltweiten Kautschukproduktion dient der Herstellung von über 40.000
Produkten des industriellen persönlichen Bedarfs.
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BEEINDRUCKENDE HOLZNUTZUNG
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Während ihrer Umtriebszeit absorbieren Kautschukplantagen CO2 und wirken so dem Klima-
wandel entgegen. Nach der Fällung wird ihr wertvolles und vielseitig verwendbares Holz der
Holzindustrie zugeführt und zu zahlreichen Bau- und Holzprodukten verarbeitet.

Holzindustrie

Der nachwachsende und erneuerbare Rohstoff Holz dient dem Menschen schon seit jeher als wichtiger Bau- und Werkstoff. Dank seinen Eigenschaften kann Holz sehr vielfältig eingesetzt werden und ist deshalb auch in unserer modernen Gesellschaft unverzichtbar. Die tropischen Harthölzer, zu denen auch der Kautschukbaum zählt, stehen mit ihren besonderen Materialqualitäten wie z.B. hohe Abriebfestigkeit, Dauerhaftigkeit oder Feuchtigkeitsresistenz zuoberst auf der Wirtschaftlichkeitspyramide.

Das steigende Bewusstsein unserer Gesellschaft in Bezug auf die begrenzte Verfügbarkeit anderer, nicht erneuerbarer Bau- und Werkstoffe, führt außerdem dazu, dass die Nachfrage nach Holzprodukten überdurchschnittlich zunimmt. Unter dem Strich resultiert, dass mehr Holz verbraucht wird, als dass nachwächst.

Um die Nachfrage nach Holz aus den unzähligen holzverarbeitenden Industrien (Bau, Möbel, Papier, Energie usw.) decken zu können, genügt vielerorts eine effiziente Forstwirtschaft in den bestehenden Wäldern nicht mehr und speziell angelegte Waldplantagen übernehmen einen Teil der Holzproduktion. Sie bestehen entweder aus besonders schnell wachsenden Holzarten oder werden in tropischen Gebieten angelegt, in denen durch viel Sonne und viel Regen ein feuchtwarmes Klima das schnelle Wachstum qualitativ hochstehender Baumarten ermöglicht.

Die anhaltende Nachfrage nach Holz macht den Besitz von Wald schon seit Jahrhunderten zu einer beliebten Vermögensanlage. Vor allem in Europa, wo auch heute noch viele Adelshäuser, aber auch der Staat sowie vermögende Privatpersonen und institutionelle Anleger in der Wald- und Holzwirtschaft engagiert sind, hat Waldbesitz eine lange Tradition.

Als Anlageklasse weist Holz eine geringe Korrelation mit anderen Anlageformen auf und gilt deshalb als wenig abhängig von konjunkturellen Schwankungen und krisenfest. Wald- und Holzinvestments werden deshalb oft zum Zweck der Risikostreuung und zur Stabilisierung des Gesamtvermögens getätigt.

Kautschukbaumplantagen, deren primärer Zweck in der Produktion von Naturkautschuk liegt, entwickeln sich während einer 15-jährigen Umtriebszeit zu einem beindruckenden Waldvermögen mit Kautschukbäumen, die 25 bis 30 m hoch sind und über einen Baumdurchmesser von 30 - 35 cm verfügen. Das Holz hat einen hellen, warmen Farbton und wird dank seiner Härte (ca. 6,2 nach Brinell Skala - deutlich härter als Buche, Ahorn oder Eiche) und seiner Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeitsschwankungen gerne im Möbelbau oder als Parkett eingesetzt.

Auf einem Hektar fallen von 550 Kautschukbäumen im Durchschnitt rund 700 Kubikmeter verwertbares Kautschukholz an. In Asien und Teilen Lateinamerikas ist das Kautschukholz in der Holzindustrie stark verbreitet.