VOM WEISSEN SAFT ZUM SCHWARZEN GUMMI
slide1-text-bg-green.png
slide1-text-bg-green.png
slide2-text-bg-white.png
KAUTSCHUK HÄLT DIE WELT IN BEWEGUNG
70 % der weltweiten Kautschukproduktion wird in der Reifen - und Autoindustrie verwendet.
slide1-text-bg-green.png
slide2-text-bg-white.png
40.000 PRODUKTE
30 % der weltweiten Kautschukproduktion dient der Herstellung von über 40.000
Produkten des industriellen persönlichen Bedarfs.
slide3-text-bg-green.png
BEEINDRUCKENDE HOLZNUTZUNG
slide3-text-bg-white.png
Während ihrer Umtriebszeit absorbieren Kautschukplantagen CO2 und wirken so dem Klima-
wandel entgegen. Nach der Fällung wird ihr wertvolles und vielseitig verwendbares Holz der
Holzindustrie zugeführt und zu zahlreichen Bau- und Holzprodukten verarbeitet.

Marktbericht und Kautschukpreis-Entwicklung – Woche 46/2023 bis 02/2024

Die positive Entwicklung der Kautschukpreise, die im letzten August begann, setzte sich im Berichtszeitraum moderat fort. Der durchschnittliche Preis für das meistgehandelte Standardprodukt TSR-20 lag in den letzten sieben Wochen etwa 2,5 Prozent höher als in der Vorperiode. Ähnliche Steigerungen wurden auch bei den Durchschnittspreisen anderer Kautschuk-Qualitäten verzeichnet. Der primäre Grund für die Fortsetzung dieses Trends ist das aktuelle Angebotsdefizit. Obwohl dieses Defizit – bedingt durch die schwache globale Wirtschaftsentwicklung – vermutlich nicht mehr allzu groß ist, reicht es dennoch aus, um leichte Preisanstiege zu bewirken. Die bevorstehende Winteringphase in den großen Anbauregionen Südostasiens dürfte ebenfalls eine Rolle für den anhaltend positiven Preistrend spielen. Um mögliche Engpässe während dieser jährlich wiederkehrenden Periode zu vermeiden, decken sich etliche Verbraucher vorsorglich bereits jetzt ein. Trotz dieser treibenden Elemente darf nicht übersehen werden, dass wir es im Kautschukgeschäft, ähnlich wie bei den meisten anderen Rohstoffen, nach wie vor mit einem depressiven Markt zu tun haben. Geopolitische Spannungen – wie zwischen Russland und der Ukraine, im Nahen Osten und zwischen den USA und China – haben eine stark lähmende Wirkung auf zukunftsorientierte wirtschaftliche Entwicklungen. Der vielerorts dominierende Durchhaltemodus verhindert zwar Schlimmeres, aber zu mehr reicht es nicht.

 

 


16.01.2024 - Zum Marktreport Q1-1-2024