VOM WEISSEN SAFT ZUM SCHWARZEN GUMMI
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KAUTSCHUK HÄLT DIE WELT IN BEWEGUNG
70 % der weltweiten Kautschukproduktion wird in der Reifen - und Autoindustrie verwendet.
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40.000 PRODUKTE
30 % der weltweiten Kautschukproduktion dient der Herstellung von über 40.000
Produkten des industriellen persönlichen Bedarfs.
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BEEINDRUCKENDE HOLZNUTZUNG
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Während ihrer Umtriebszeit absorbieren Kautschukplantagen CO2 und wirken so dem Klima-
wandel entgegen. Nach der Fällung wird ihr wertvolles und vielseitig verwendbares Holz der
Holzindustrie zugeführt und zu zahlreichen Bau- und Holzprodukten verarbeitet.

Kautschuk-Preisentwicklung: Woche 11/2019 bis 19/2019

Die Kautschukpreise, die seit rund zwei Monaten tendenziell anziehen, haben sich im Berichtszeitraum gut halten können. Nur gerade in der ersten Maiwoche haben höherwertige Qualitäten leicht nachgegeben. Die sogenannte Reifenqualität TSR10 und TSR20 blieb stabil, resp. hat in den letzten Tagen nochmals leicht angezogen. Die Entwicklung deckt sich mit verschiedenen Berichten, welche von einem starken Reifenabsatz in den amerikanischen und asiatischen Märkten berichten. Dies mag in einem gewissen Widerspruch zu der in Europa feststellbaren Delle im Auto- und Reifengeschäft stehen, welche nicht zuletzt mit den verschärften europäischen Abgasnormen begründet wird, deckt sich jedoch mit den TIMBERFARM-Handelserfahrungen der letzten Monate. Die Nachfrage von asiatischen Kautschukfabriken, welche die regionalen Reifenfabriken mit TSR-Kautschuk bedienen, nach unverarbeitetem Naturkautschuk ist sehr hoch und übersteigt derzeit (noch) bei weitem die Lieferkapazitäten der TIMBERFARM-GloReg-Handelsabteilung. Zu viel Euphorie ist jedoch noch nicht angesagt. Die Weltwirtschaftslage ist nach wie vor angespannt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im April seine Konjunkturprognose auf 3,3 Prozent gesenkt und von einer Wachstumsverlangsamung sowie unsicherer Erholung in diesem Jahr gesprochen. Gleichzeitig weist der IWF auf die jüngsten Entspannungssignale zwischen den USA und China hin (allerdings noch bevor Präsident Trump zahlreiche Zölle von 10 auf 25 Prozent erhöhte, weil ihm die Verhandlungen mit China zu langsam vorangingen). Viele Experten gehen wie der IWF davon aus, dass Lösungen in den Handelsstreitigkeiten der USA mit China einerseits und Europa andererseits viele Wachstumsblockaden beseitigen würden. Für das Jahr 2020 traut der IWF der Weltwirtschaft wieder ein Wachstum von 3,6 Prozent und mehr zu.